Day 13

An dem letzten Arbeitstag in den Workshops geben alle noch ein letztes Mal ihr Allerbestes und noch ein bisschen mehr.

Metallbau: Die Skulptur wird so gut wie fertiggestellt und mit Einsatz aller vorhandener Muskelkraft aus der Werkstatt in den Hof geschleppt (und das nachdem wir morgens als Energizer „Laurentia“ gesungen und getanzt haben – aber nur bis Freitag, wir Luschen!), um dort ein Foto für die morgige Präsentation zu schießen. Die meisten sind auf dem Gruppenfoto hervorragend getroffen, nur Pritschart (Richard) „scheint der Metallbauworkshop schwer auf den Magen geschlagen zu haben“ (Zitat Immanuel), sorry Pritschart, für die Bierbauch-Unterstellung. 😉

Aber das war noch nicht alles. Die gefühlt 1000 t schweren Metallteile mussten nach der Fotosession zurück in die Werkstatt gebracht werden. So ein Schwachsinn, doppelte Arbeit! Nur für euch! Damit ihr unsere Kunst schon einmal auf einem Foto bewundern und vergöttern könnt! (Wir erwarten Ekstase, wenn ihr die fertige Skulptur betrachtet.)

Stalag: Die vorerst letzten Handgriffe (laut unseren Teamern die letzten „hand grabs“) wurden getan. Zusammenfassend kann man zu der kleinen Mauer beim Denkmal sagen:

„Moos. Arbeit. Kein Moos.“ Wobei zutreffender ist eher: „Moos. Unfassbar viel Arbeit. Kaum Moos.“

Die Müllsammler haben Berge von Müll aus dem Wald geborgen und dennoch sieht man den Unterschied nur, wenn man ein eingeweihter Sammler ist. Deprimierend. Demotivierend. Und dennoch notwendig!

Und zum Friedhof der sowjetischen Soldaten: Wir haben den Mücken unser Blut gelassen und eine unglaubliche Menge an Blättern, Erinnerungen und Zufriedenheit und Stolz über getane Arbeit mitgenommen. (Aber das kann man wohl für alle WORKCAMP Teilnehmer sagen-wobei die Metallbauschweine in ihrer kühlen Werkstatt vor Mückenstichen sicher waren – Zitat Johanna Katharina 2.0 vom Metallbau)

Rückblickend kann man also sagen: Wir haben eine Menge Arbeit getan, viel bleibt noch zu tun, und trotzdem können alle zufrieden sein. Morgen präsentieren wir uns gegenseitig dann unsere Arbeitsergebnisse auf dem Stalag – Gelände und dann sind diese zwei Erlebnisse – sowie erfolgreichen Wochen „nur“ noch Erinnerung.

Johanna (Katharina) x 2

PS: Wir sind voll die mega berühmten Superstars, selbst die Presse hat heute über uns berichtet!

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Day 12

Hello everyone,

today was great, as every other day. I’ve been working with some awesome people on Stalag, the work is almost done – tomorrow will be our last day taking care of the camp grounds. Together with Justyna and Ronja we have been cleaning the information boards until it started to rain. Because we all got soaked, we had to leave earlier. When arriving at home, we had more free time so we got together and wanted to tidy the Mouse. I thought it was nice thing to do, so that Metallbaum-people don’t get the feeling that we had more free time than day did, after a hard work day. In the evening I enjoyed a German Cultural Evening during which I personally met the Rocco Merkel :D, such a good impersonation of the Kanzlerin :). Then we all could taste some Kartoffelsalat, bread with grees, cauliflower soup and some German Wurst and some good old German Blasmusik – such fun. In the end Sabrina, Johanna*2, Rocco, Marie, Immanuel presented to us a German story about a rooster, a dog, a cat, a donkey and a robber that were traveling to Bremmen. It was another unforgettable day – thank you!

Ola Bla

Day 11

The first thing I need to say is that all the people here are really awesome and it will be just sad when I can’t see them anymore. We all may be from different countries but our understanding is international as we could all see when Rocco sang the Muffin Blues while Davide was playing the guitar.

 

Sabrina 

Day 10

 

Today we went to the children city. It was a new experience for all of us.

We were divided up in differents workshops: Casino, music and hairdressers.

It was interesting to see how children react to new experiences and how they want to learn new things.

The day started at 9:00 o’clock ; all the groups went in their positions and they started

to prepare all the things we needed to entertain kids.

At 10 everyone was ready to start.

In the casino workshop children had the possibility to play cards, to learn how to make origami and to learn tongue-twister in italian.

In the music workshop kids learnt how to make music intruments using only tubes and funnles.

Hairdressers instead were occupied in making hair to the pretty little girls. All the kids were so enthusiast to make and to had their hair made.

Everyone (boys and girls) had their nails done in all the weirdest and funniest colours.

People to earn „frogs“ (Money) tried everything; For example music workshops participants

went through the streets singing and playing guitars and other instruments.

It was a funny and informative experience considering that the aim was bring children to realise, even if just for one day, how an adult normally live.

At the end of the day everyone was tired and yet satisfied

Miriam

 

Day 9

Witamy Wszystkich serdecznie! Dziś nasza grupa spała dłużej niż zwykle ze względu na to, że trwa weekend. ❤ Kiedy już wszyscy wstali i zjedli pyszne śniadanie, odbyło się krótkie plenum. Oczywiście nie zabrakło na nim życzliwych słów, żartów i enerdżajzera – pełni uśmiechu graliśmy w siatkówkę. Po tym udaliśmy się na Hauptbanhof w Goerlitz, żeby pociągiem dojechać nad jezioro Berzdorf. Tam również spędziliśmy aktywnie czas. Kiedy leżeliśmy na plaży i jedliśmy smakowite tutti frutti, zaskoczyła nas burza. Zabraliśmy więc szybko swoje rzeczy i poszliśmy na stację kolejową. Okazało się, że musimy dość długo czekać na pociąg powrotny. Burza nasilała się jeszcze bardziej, ale to nie zepsuło nam dobrej zabawy. Opletliśmy dłońmi duży kamień i graliśmy całą grupą, śpiewając „Uno Elefante” (INTERESSANTE!!! :D), aż wreszcie pośród deszczu nadjechał nasz pociąg. Po powrocie do akademika spedzilismy wesoło czas, integrując się z uczestnikami Workcampu. Następnie każde z WG zajęło się przygotowaniem wspólnej kolacji, którą zjedliśmy w Myszy. Przez resztę czasu śpiewaliśmy piosneki. Nasz kolega z Wloch – Davide pięknie grał na gitarze 😉 Późnym wieczorem, kiedy część osób poszła spać lub siedziała jeszcze w klubie, my zaprosiliśmy do nas na pietro naszych kolegów z Włoch i Polski. Przygotowaliśmy flambirowane jabłka z canella. Nasi goście byli zachwyceni. Humor dopisywał cały czas. Rozmawialiśmy, śmialismy się, graliśmy w gry oraz uczylismy się różnych slów w języku włoskim. Równiez nasi koledzy chętnie poznawali tajemnice języka polskiego. Ten dzień był bardzo udany!

Pozdrawiamy ciepło, Justyna i Dominik. 🙂

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Day 8

Ausschlafen! Heute konnten wir zumindest theoretisch länger schlafen. Leider wurde dieser Plan ein wenig von der Sonne durchkreuzt, aber man will sich ja nicht beschweren, wenn man von der Sonne geweckt wird, nicht wahr? 😉

Um 11 Uhr hatten wir Plenum und nach diesem sind wir zum See gefahren. Oh, ein ganzer Nachmittag am See, wie schön. Einfach entspannen, Karten spielen, von Zeit zu Zeit in den See springen, wenn einem zu warm wird (na gut, in den See waten, aber liebe Leser, ihr wisst schon, was ich meine…), ein paar Leute haben Volleyball gespielt und wir haben uns die Sonne, die uns morgens ja schon so liebevoll geweckt hat, auf den Bauch scheinen lassen. D.h. So ganz stimmt das leider nicht…

Über dem See sammelten sich immer mehr dunkle Wolken und man konnte die Regenfront und das Unwetter immer näher kommen sehen. Es musste dann relativ schnell entschieden werden, ob wir bleiben oder gehen und als wir uns dann schließlich zum Gehen entschieden hatten, stellten wir am Bahnhof fest, dass leider der Zug gerade weggefahren war und wir nun – wohl oder übel – eine gute Stunde auf den nächsten Zug warten mussten.

Um den Regen fernzuhalten und die Langeweile zu vertreiben, haben wir dann ein Singspiel auf italienisch gespielt. Wir sind um einen großen Stein herumgetanzt und hätten uns eigentlich auf die Knie unseres Hintermanns oder unserer Hinterfrau setzen müssen (also eine cosa interessante – wir singen mittlerweile von in Spinnennetzen schaukelnden Elefanten, wenn das nicht auch interessant ist!), leider hatten wir aber nicht genügend Platz. Denn um sich auf die Knie des Hintermanns zu setzen, muss man eng hintereinander stehen, aber um enger zusammenzurücken fehlte der Platz, denn da war ja ein Stein. Anscheinend fand der Wettergott es dann nicht so toll, dass wir so schnell aufgegeben hatten, es startete ein ziemlicher Platzregen. Aber auch diesem hatten wir musikalisch etwas entgegenzusetzen. Um nicht zu frieren begannen einige „Laurentia, liebe Laurentia mein“ zu singen – wer erinnert sich noch an dieses Lied aus Kindertagen, bei dem man bei „Laurentia“ und Wochentagen Kniebeugen machen muss? Zumindest hatten wir dabei einen unfassbaren Spaß und uns wurde wieder etwas wärmer, denn inzwischen waren die Temperaturen dann doch etwas heruntergekühlt.

Den restlichen Tag dümpelten dann alle noch vor sich herum. Abends haben wir gemeinsam in der Maus Abendbrot gegessen. Jede WG hat etwas vorbereitet und das Essen wurde dann geteilt. Gerade sitzen wir gemeinsam in der Maus. Es wird Gitarre gespielt, es wird gesungen, gelesen und ein wenig was für die Kinderstadt organisiert. Ich werde jetzt weiter Energie für die kommende Woche sammeln.

Es ist wirklich unfassbar, wie die Zeit rast. Die zweite Hälfte unseres WORKCAMP’S beginnt, eigentlich hat sie schon begonnen und ihr werdet mit Sicherheit noch eine Menge von uns hören.

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche,

Johanna